Fanny Ardant: „Am liebsten wäre mir, wenn mich jemand ersticht“

Fanny Ardant: „Am liebsten wäre mir, wenn mich jemand ersticht“ - bei Kurznachrichten Plus

Fanny Ardant: „Am liebsten wäre mir, wenn mich jemand ersticht“ - Kultur-Medien in Paris

Die französische Schauspielerin Fanny Ardant hat einen ungewöhnlichen Wunsch, was ihr Lebensende betrifft. "Am liebsten wäre mir, wenn mich jemand ersticht", sagte Ardant den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). Das sei besser als Alzheimer.

"Und es wäre auch ein künstlerischer Akt. Denn es ist sehr schwer, jemanden mit einem Messer zu töten. Du musst es schaffen, durch die Rippen das Herz zu erreichen", so die Schauspielerin weiter. Dass ihr Todeswunsch von manchen als unmoralisch angesehen werden könnte, störe sie nicht. "Aber wenn du streng moralisch korrekt denkst, hast du kein interessantes Leben", sagte Ardant. Wenn man sich die Möglichkeiten "dieses Daseins erschließen" wolle, dann müsse man "auch mit dem Bösen flirten. Das ist nicht ungefährlich, aber nur so erlebst du wahre Freiheit", so die Schauspielerin weiter. Dass sie sich öffentlich bislang nicht zur "MeToo"-Debatte geäußert habe, erklärte sie mit ihrem Charakter. "Der Punkt ist, dass ich zu sehr Individualistin bin. Ich will keiner Bewegung angehören", sagte Ardant den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sie wolle sich nicht zur Richterin aufschwingen. "Und ich werde auch niemanden verpfeifen. Das gehört wiederum zu meinen Widersprüchen", so die Schauspielerin weiter.

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