27.06.2019 - 09:10 | Wirtschaft | Daten | Deutschland

Öffentliche Schulden gesunken

Öffentliche Schulden gesunken - bei Kurznachrichten Plus

Öffentliche Schulden gesunken - Wirtschaft in Wiesbaden

Der Schuldenstand des Öffentlichen Gesamthaushaltes ist zum Ende des ersten Quartals 2019 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 1,1 Prozent beziehungsweise 22,0 Milliarden Euro gesunken. Insgesamt war der Öffentliche Gesamthaushalt beim nicht-öffentlichen Bereich mit 1,927 Billionen Euro verschuldet, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Gegenüber dem Vorquartal stieg der Schuldenstand um 0,7 Prozent beziehungsweise 13,1 Milliarden Euro an.

Die Verschuldung des Bundes sank gegenüber dem Ende des ersten Quartals 2018 um 18,2 Milliarden Euro (-1,5 Prozent) auf 1,214 Billionen Euro. Demgegenüber stieg der Schuldenstand der Länder zum Vorjahresquartal um 2,4 Milliarden (+0,4 Prozent) an. Sie waren damit am Ende des ersten Quartals mit 581,3 Milliarden Euro verschuldet. Den höchsten Schuldenabbau verzeichnete Bayern mit -17,9 Prozent, gefolgt von Sachsen (-5,3 Prozent) und Berlin (-4,3 Prozent). Einen Anstieg der Schuldenstände gab es unter anderem in Schleswig-Holstein (+7,3 Prozent). Die Gemeinden und Gemeindeverbände konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt ihre Schulden um 4,6 Prozent oder 6,3 Milliarden Euro auf 131,2 Milliarden Euro senken, so die Statistiker weiter. Die Sozialversicherung war zum Ende des ersten Quartals 2019 mit 400 Millionen Euro verschuldet. Dies waren 0,3 Prozent beziehungsweise eine Million Euro weniger als am Ende des ersten Quartals 2018.

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