Nowitschok-Fälle: Deutschland stellt sich hinter Großbritannien

Nowitschok-Fälle: Deutschland stellt sich hinter Großbritannien - bei Kurznachrichten Plus

Nowitschok-Fälle: Deutschland stellt sich hinter Großbritannien - Politik in Berlin

Im Zuge der Nowitschok-Fälle in Großbritannien stellt sich Deutschland hinter Großbritannien und hat eine gemeinsame Erklärung unterschrieben, ebenso wie Frankreich, die USA und Kanada. "Wir haben volles Vertrauen in die britische Einschätzung, dass die beiden tatverdächtigen Mitarbeiter des russischen Militärgeheimdienstes, auch als GRU bekannt, waren und dass diese Operation mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf hoher Regierungsebene gebilligt wurde", heißt es in der Erklärung. Es seien bereits gemeinsame Maßnahmen ergriffen worden, "um die Aktivitäten des GRU durch die umfangreichste kollektive Ausweisung verdeckter nachrichtendienstlicher Agenten, die je stattgefunden hat, entscheidend zu stören".

Und weiter: "Die gestrige Ankündigung bestärkt uns in unserer Absicht, weiterhin gemeinsam die feindlichen Aktivitäten ausländischer Nachrichtendienste auf unseren Staatsgebieten zu stören, das Verbot chemischer Waffen zu gewährleisten, unsere Bürgerinnen und Bürger zu schützen und uns gegen jede Form böswilligen, gegen uns und unsere Gesellschaften gerichteten staatlichen Handelns zu verteidigen." Zuvor hatte Großbritannien Haftbefehle gegen zwei russische Agenten erlassen.

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